
Auf dem Foto sind die Leiter der Jungen Samariter von Šiauliai mit Pater Paulius Vaineikis OFM zu sehen.
Wir, die Šiauliai-Niederlassung der Litauischen Samaritergesellschaft, beginnen mit der Umsetzung einer neuen Initiative – dem Projekt „Safe-360°“, für das die Stadtverwaltung von Šiauliai Mittel zur Durchführung von Jugendinitiativen bereitgestellt hat.
Dieses Projekt befasst sich umfassend mit dem Thema Sicherheit und schließt dabei den physischen Raum, die psychische Gesundheit und die digitale Welt mit ein. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die Ausbildung junger Mentorinnen und Mentoren. Die von uns geschulten jungen Menschen werden zu Vermittlern in ihren Gemeinden und ermöglichen es sozial benachteiligten Jugendlichen, Verantwortung, Empathie und Selbstwertgefühl aus einer Führungsrolle heraus zu entwickeln. Angelehnt an die Werte der Samariter fördern wir den Mut junger Menschen, aufmerksam zu sein, Manipulation zu erkennen und Gewaltspiralen in jeder Phase zu durchbrechen. Dabei betonen wir, dass wahre Stärke sich im Helfen anderer zeigt.
Im Mittelpunkt des Projekts steht ein zweitägiges Erlebniscamp, in dem wir theoretisches Wissen mit kreativen Workshops, Forumtheater und Rollenspielen verbinden, während parallel stattfindende Cybersicherheitssitzungen zur Entwicklung digitaler Kompetenzen beitragen.
Wir freuen uns, dass die Jungen Samariter in Šiauliai derzeit an drei Bildungseinrichtungen aktiv sind und insgesamt über 100 Schülerinnen und Schüler an den Aktivitäten dieser Gruppen teilnehmen. Mit dem Projekt „Safe-360°“ gehen wir die Probleme von Gewalt, Mobbing und digitalen Bedrohungen in unserer Stadt direkt an und vermitteln unseren Jugendlichen nachhaltige Kompetenzen und Selbstvertrauen, um ein sichereres und respektvolleres Umfeld für alle Mitglieder unserer Gemeinschaft zu schaffen.
Danutė Kratukienė, Vorsitzende der Zweigstelle Šiauliai des Litauischen Samariterbundes















